2014 Ausstellungen

#08 ·vagari·

·vagari· auf dem Parkdeck

Ausstellung in der Galerie des Einstellungsraums e. V., Dezember 2014 zum Jahresthema ·Park & Ride· ·vagari· #8 – Bilder aus dem Zyklus – Park & Track

#7 ·vagari·

ein Blick in die Ausstellung

Anlässlich der Ausstellung ·kunst in osterwaal· vom 27. bis 29. Juni 2014 wanderte ·vagari· im Dezember 2013 durch die Hallertau. Ein Teil der gezeigten Bilder der Ausstellung entstanden in dieser Zeit; die Ausstellung wurde mit weiteren Arbeiten (aus den Jahren 2010 bis 2014) komplettiert.

2013 Ausstellung

Blick in den Ausstellungsraum

Bilder aus dem Zyklus ·vagari·
gezeigt vom 14. bis einschließlich 31. Oktober 2013
Künstlerhaus einseins · Lübbersmeyerweg 11 · 22549 Hamburg

Angesichts der globalen Herausforderungen wird vielerorts darüber diskutiert wie ein nachhaltiger Lebensstil, der nicht auf Kosten anderer geht, möglich ist. Im schlechtesten Fall eine Modeerscheinung, im besten Fall der Beginn eines gesellschaftlichen Paradigmenwechsels? Als ich 2001 erstmals über vagari nachdachte, konnte ich noch nicht ahnen, wie aktuell die Frage nach dem menschlichen Sein und seinen Bedürfnissen in der Diskussion stehen wird.

2012 Ausstellung

die ausgestellte Arbeit

·vagari· in der Galerie Morgenland – Hamburg
REIHE SCHAUPLATZ ·VON·
eine Gruppenausstellung vom 17. August bis 05. September 2012

2010 Ausstellung

das ausgestellte Bild 2010

August 2010
Auszug aus der Eröffnungsrede von Prof. Dr. Matthias Bauer anlässlich der BBK-Jahresausstellung ·Gewinn machen· im Kunsthaus, Hamburg:
·vagari· verhält sich konträr zu jenem industriell vorgefertigten Dasein, das die moderne Zivilisation hervorgebracht hat. Mit Bedacht wird in diesem Projekt der Preis einer solchen Existenz gezeigt: das Gefühl, nicht dazuzugehören und keine Heimat in der Dingwelt zu haben. ·vagari· – das ist weniger der Fremde als der Andere, der Nichtsesshafte und nicht Integrierte im Unterschied zu dem Menschen, der sich in den Besitzverhältnissen der Gesellschaft und damit auch in der Mentalität eingerichtet hat, die dem Gewinnstreben verpflichtet ist und den Konsum der Romantik betreibt.

2008 Ausstellung

Am Eingang zur Ausstellung 2008

April 2008
Am Eingang zur Galerie: Der Schnürsenkel ist das wichtigste Utensil beim Gehen. Ohne sind der Schuh und das Gehen wertlos.

Vom Wandern
Es ist diese Unmittelbarkeit, die das Wandern so angenehm macht: Es werden keinerlei Mittel gebraucht. Nur sich selbst, ein paar gute Schuhe benötigt der Wanderer. Von dem ganzen Ballast, der sonst tagtäglich benötigt wird, ist nicht mehr geblieben als das, was in einen Rucksack hineinpasst. Wandern reduziert die Bedürfnisse auf das Wesentliche: Trinken, Essen, Kleidung. Sonderbarerweise sind es gerade diese wesentlichen Bedürfnisse, an denen am besten jeder erfahren kann, was es heißt, Mensch zu sein. Vorübergehend vom Alltag befreit, tritt der Wanderer der Welt ganz unmittelbar entgegen, ohne Zeitdruck, ohne dass er irgendwann irgendwo sein müsste, um irgendetwas zu tun. Er wird essen, wenn er Hunger hat, trinken, wenn er durstig ist, sprechen, wenn er den Atem dafür übrig hat, verdauen, wenn er verdauen muss und ein Nickerchen halten, wenn er müde ist.*
Dabei kann das Wandern wie eine Parabel des Lebens sein: Das Leben ist intensiv, wenn wir uns anstrengen, der Weg ist beeindruckend, wenn wir ein Wagnis eingehen, und schließlich gehört zum Leben wie zum Wanderwetter etwas Glück .

*Zitiert aus dem Nachwort des dtv Taschenbuchs ·Die Kunst des Wanderns·, Herausgeber Alexander Knecht, 3. Auflage, Mai 1998