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11 Orte, 11 Motive, 11 Momente

Das aktuelle, bis 2020 dauernde Projekt wurde wie folgt konzipiert:

• Ein Ort im Monat, elf Orte in elf Monaten (Januar ist Ruhemonat).
• An jedem Ort nehme ich im Jahr ein Bild auf, elf Bilder pro Jahr, 121 Bilder in elf Jahren.
• Elf Bilder je Ort ergeben, geschichtet final ein Bild.
• Im Ergebnis, die Schlusspräsentation umfasst 11 Bilder von 11 Orten mit 11 verdichteten und überlagerten Momenten.

Die unprätentiösen Orte unterliegen jeder auf seine ganz eigene Art dem Wandel.

Die Elf zeigt sich als Zahl des Überbleibsels, der Sünde, da diese den Dekalog, das mit den Fingern Zählbare überschritten hat. Es ist so die Zahl der Narren, die keine Ordnung kennen, und steht zwischen der Zehn und der alles ordnenden Zwölf, der Zahl der Apostel, der Zahl des Jahres und des Tages.

Diese Arbeit ist eine Projektion in die Zukunft, dadurch kann sie nur unvollkommen – das Ergebnis nur erdacht sein. Die elf Momente werden verdichtet, »eng gedrängt«, als wolle der Autor die Zeit einfangen und nicht mehr loslassen.